Creative Places – VR Künstler WG in Gelsenkirchen

Eine Woche lang wohnten sechs Kunstschaffende im Kreativquartier der Insane Urban Cowboys in Gelsenkirchen Ückendorf zusammen. Die dabei entstandenen Kunstprojekte fanden ihre Premiere auf der Szeniale, dem Highlight des Creative Places, ließen das Viertel unter dem Motto ‚Nichts‘ aufleben.

Berlin, Hamburg, Bremen, Dortmund – aus den verschiedensten Winkeln der Bundesrepublik fanden sich die Künstlerinnen und Künstler für Creative Places zusammen. Keiner der Teilnehmer kannte zuvor den anderen – ein Aspekt, der durch gemeinsame Events wie einen Grillabend, schnell geändert wurde.
Damit wurde die Grundlage für das Zusammenleben und Arbeiten, inspirieren und inspirieren lassen gelegt. Konkret waren Daniel Hengst, Frederika Tsai, Vladimir Ilic, Clemens Schöll, Vesela Stanoeva, Farina Hamann und das Places Team mit seinen Partnern beteiligt.

Neue Chancen durch VR

Es blieb nur eine Woche Zeit, bis die Szeniale – die Abschlussveranstaltung des Creative Places – beginnen sollte. Bis dahin sollten die Räume im Büro von „C/O Raum für Kommunikation“ an der Bochumer Straße 140 Gestalt annehmen. Sie bildeten Lebens- und Arbeitsplatz für die Künstlerinnen und Künstler, wurden durch die Kreationen in der VR auf eine neue Weise erlebbar.
Bereits im Jahr 2018 erhielt der Stadtteil eine große mediale Präsenz. Genauso wie das Creative Places wurde auch das Places VR Festival mit seinen 2000 Besuchern von den Insane Urban Cowboys mit initiiert. In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Virtual Reality wurden die Straßenzüge Ückendorfs zu Erlebniswelten der virtuellen Realität. Workshops, Vorträge, VR zum Anfassen – unter diesem Motto erfährt das sonst eher schwierige Viertel einen Aufschwung und damit neue Chancen.

Szeniale: Danke für ‚Nichts‘

Die Szeniale vereinte über 700 Akteure in über 100 Projektteams, von denen der Großteil aus Gelsenkirchen stammte. Das Programm umfasste großartige Kleinigkeiten, ‚Public Rooms‘ und ‚Karneval in Venedig‘, Partykumpel und Funkigen Fusion Rock, Literatur und Lieder, Dixie, Decadance, Elektro, Fotos und Theater, Malochercharme und Hochkultur. Kurzum: Es gibt, so sehen es die Veranstalter, „nichts, was es nicht gibt.
24 Stunden lang, sagt Kulturdezernentin Annette Berg, gehe es „um die „Kraft, die Vielfalt und Schönheit der freien Kunst“, um ein Festival, das Ückendorf in ganz besonderem Licht erscheinen lässt. Dies entspricht der Intention der Initiatoren: der Künstler- und Kreativverein Insane Urban Cowboys hat sich die Vorantreibung innovativer (Sub)-Kultur und Stadtentwicklung in Gelsenkirchen zum Ziel gesetzt – ein Ziel, dass gut mit VR zu erreichen ist.

Impressionen

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